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The Slobbers - Beating Your Pants Off

Drei Jahre nach der Gründung der Slobbers erscheint nun endlich ihre erste EP, welche auf den selbstsicheren Titel „Beating Your Pants Off“ hört, was auf gut Deutsch soviel heisst wie „Jemand um Längen schlagen“. Ob das Absicht war oder doch bloss ein Versehen? Denn das Albumcover ziert eine Frau mit heruntergelassenem Höschen. Umso sarkastischer scheint der erste Track „We Suck“. Live können Slobbers in voller Länge überzeugen. Ob es auch auf Platte funktioniert?

The Slobbers machen Skapunk wie ihre Vorbilder Reel Big Fish, nur hört sich die Spielart dieses Schaffhauser Kollektivs viel erwachsener an. Die Bläsereinsätze kommen wie aus der Kanone geschossen, das Basssolo in „Don’t Call“ könnte besser nicht sein und der Gesang hört sich an als wolle man sich an den Rude Tins orientieren.

Zugegebenerweise, der Silberling hört sich längst nicht so flach an wie bei anderen Schweizer Skabands. Mathias Muggli hat einen einwandfreien Job gemacht, so hört sich „Beating Your Pants Off“ verdammt dynamisch an und jedes Instrument kommt zur Geltung, während bei anderen meistens die Bläsersektion oder die Klampfen total Überhand gewinnen. Zudem war man im Stande mit Tracks wie „Favorite Human“, „Maybe“ und „Don’t Call“ richtige Ohrwürmer zu schreiben. Klingt eigentlich alles sackstark, oder? Nur irgendetwas fehlt. Schliesslich sind es ja auch Sieben Songs auf der Scheibe.

Nach den ersten Durchgängen muss man leider noch immer feststellen, dass neben dem Refrain dieser drei Songs rein gar nichts hängen geblieben ist. Es hört sich alles total verkrampft und erzwungen an, als ob man mit allen nötigen Mitteln dafür kämpft dem Albumtitel gerecht zu werden. Schade eigentlich, denn Live hat kaum eine der hiesigen Skabands das Feuer, welches sie erzeugen und im Stande sind es aufs Publikum zu übertragen.

Eric a.k.a keingerede

Rated 6