Der Winter steht vor der Tür, es wird langsam wieder kälter und eine Kanadische Band sorgt dafür dass es uns so richtig warm ums Herz wird. Das trauern um die Trennung der One Night Band hat endlich ein Ende, denn nun steht das erste Album von The Beatdown in den Startlöchern. Ihr erstes Album ist in jeglicher Hinsicht besser als sämtliche Veröffentlichungen der One Night Band.
Glücklicherweise brauchen sie kein ellenlanges Intro welches sowieso nie auf den Punkt kommt oder andere grossartige Soundeffekte, man legt die Scheibe ein, kann sich zurücklehnen und wird gleich zu Beginn besänftigt mit „It’s Alright…“. Bei „One Night“ lauert die erste Überraschung. Im Gegensatz zu anderen Bands die Oldschool Ska mit Reggae und Soul Einflüssen spielen, kommt hier gezielt eine Mundharmonika zum Einsatz. Während sich beim Beginn von „Let Me Take You Out“ der markante Bass in den Gehörgang sämtlicher Hörer drängt, der von dem lieblichen Klang der Mundharmonika begleitet wird, gibt der Sänger Alex Giguère ein versöhnendes „I know life’s not easy. I see it in your eyes. Tonight it’s all on me, let me take you out tonight.” von sich. Der Titeltrack entzückt mit einer sehr dominanten Orgel und überzeugt erneut mit grossartigen Texten. „I never walk, I never walk. I ain’t scared to fight you and your own confusion. It’s not you that’s gonna keep me from going my way. It’s not you that’s ever gonna stop me.”
Wer schon von der One Night Band überzeugt war, wird hier regelrecht vom Hocker gehauen. The Beatdown veröffentlichen mit ihrem gleichnamigen Debut eine abwechslungsreiche Scheibe, die vor allem auch wegen dem untypischen Einsatz einer Mundharmonika, verdammt erfrischend wirkt.
Eric a.k.a. keingerede
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